Die Zugabe von Ursus & Nadeschkin versammelt den schönsten Nonsens des seit 22 Jahren zusammengeschweissten Duos, das «in seinen populärsten Momenten an Laurel und Hardy und in seinen stärksten Augenblicken durchaus an Beckett erinnert.» (Die Zeit)
Es sind die Trüffel unter den Nummern, jahrelang gereift, um sie Ihnen heute mit Hochgeschwindigkeit entgegen zu schleudern, vorzustottern, vorzustreiten, um urplötzlich im völlig Synchronen zu landen. Wenn hier Ursus und Nadeschkin in Endlosschleifen tanzen, sich in Details zerpflücken oder unerwartet öffentlich Pause machen, dann sind sie näher bei Godot als bei dem Klamauk, der heute als Comedy durchgeht. Und kommt den beiden der Inhalt ihres Bühnen-Daseins einmal völlig abhanden, dann ist vielleicht doch «der Moment gekommen, wo Sie, liebes Publikum, wieder selbst mit sich klarkommen müssen.»
Für diejenigen, die ihre vorangegangenen sieben Produktionen erlebten, ist diese Achte ein Muss, und für alle anderen: Auch!
Organisation: KKThun/groovesound, in Zusammenarbeit mit dem Kultursoufflé